Sweet-Devils News
01.03.2012
Die Trainerinnen Christin Spangenberg und Miriam Abderrahim haben sich aus zeitlichen Gründen zum Jahresanfang von unseren Teams verabschieden müssen. Christin Spangenberg war seit etwa 10 Jahren für die Cheerleading-Abteilung des LTV 1861 tätig. Anfänglich selbst noch als Cheerleader, trainierte sie die Sweet Devils mit Erfolg und Engagement. Miriam Abderrahim brachte die nötige Fröhlichkeit, Gelassenheit und Geduld
mit, die das Training unserer Jüngsten, der Crazy Angels, bereichert hat. Hiermit möchten wir uns nochmals ganz herzlich für Eure Arbeit, Unterstützung und Loyalität bedanken. Ihr habt uns stets zur Seite gestanden und für viele tolle Trainingseinheiten und Erlebnisse gesorgt. Wir wünschen Euch auf Eurem weiteren Weg viel Erfolg!
Juni 2011
Die Abteilung Cheerleading blickt zurück auf vier Jahre Meisterschaftserfahrung. Immer wieder konnte man in den Artikeln über die Teams um Abteilungsleiterin Elke Schumann von der stetigen Verbesserung lesen. Die durch „Elite Cheerleading“ ausgerichtete Meisterschaft im Movie Park Germany war immer das Ziel der jungen Cheerleader, da dort vor allem der Spaß und die besondere Atmosphäre im Mittelpunkt standen. Und so bereiteten sich in diesem Jahr 19 Mädchen des Junior Teams „Sweet Devils“ auf das traditionelle Pfingstwochenende vor. Die Choreo war anspruchsvoller denn je, das Training emotionaler und anstrengender als in den Vorjahren. Vor allem Mariola Pirek, die nahezu die komplette Routine ausgearbeitet hat zeigte sich begeistert. „Ich habe die Mädels noch nie so fit, teamfähig und motiviert erlebt. Das ist Cheerleading. Dafür stehen wir jeden Dienstag und Freitag hier in der Halle. Und ganz ehrlich – das ist großartig!“, beschreibt sie das Training zwei Wochen vor der Meisterschaft. Nicht nur sie, sondern auch andere Trainer, Eltern und Betreuer sind begeistert von den Fortschritten, die das Team gemacht hat. Langsam spürte man, dass die Mädchen an ihre Grenze kamen, doch vor allem bei dem letzten Training gaben alle nochmal richtig Gas. Produkt war eine begeisternde Choreografie. Mit dem üblichen Turm aus Papylotten auf dem Kopf schliefen die Cheerleader mehr oder weniger gut bis sie sich an Pfingstsamstag um 7 Uhr auf machten in Richtung Bottrop.
Über 4000 Cheerleader waren angemeldet – Rekord. Da schon im letzten Jahr der Backstage-Bereich überfüllt war und auch die Zuschauerränge (bei 3500 Anmeldungen), gingen in diesem Jahr alle von organisatorischen Veränderungen aus, doch dem war nicht so. Im Gegensatz zu den Erwartungen der Betreuer wurde die Halle für das Warm-up und Styling sogar um ein Drittel verkleinert. So mussten sich einzelne Teams vor der Halle auf dem Parkplatz umziehen. Dementsprechend war die Atmosphäre alles andere als gewohnt locker. Angespannt und gestresst drängelten sich Cheerleader zwischen den Teams durch um zum Ziel zu kommen.
„Und hier die Sweet Devils aus Lüdenscheid“ Kreisch, Jubel, Daumen drücken. Die Performance lief wie geplant gut. Im letzten Drittel waren kleine Wackler zu sehen aber ansonsten begeisterten die Mädchen. „Wir waren definitiv besser als im letzten Jahr“, freute sich Cheerleader Cindy direkt nach dem Auftritt und dieser Meinung waren alle, die die Entwicklung der Devils in den letzten Jahren verfolgt haben.
Die Siegerehrung wurde auf einem Platz am Eingang des Parks durchgeführt. 36 konkurrierende Team mussten 45 Minuten warten, bis es dann endlich los ging. Platz 36 … 35 … 34 … …. 29 … 28, immer rechnete das Team damit aufgerufen zu werden. Scherzhaft sagte Mariola, dass sie wohl vergessen wurden. Als es auf die Top 10 zu ging wurde langsam klar, dass dieser Scherz wohl doch nicht so lustig war. Und tatsächlich erkannten das Team, Eltern und Betreuer nachdem die Finalisten bekannt gegeben wurden, dass die Sweet Devils vergessen wurden aufzurufen. „Der größten Freude schloss sich unmittelbar ein richtiger Sturz in Enttäuschungan. Letztendlich machten wir den 30. Platz und waren besser als fünf andere Teams, aber die Jury hat die Verbesserung zum Vorjahr nicht anerkannt“, erläutert Elke Schumann. Selbst für Trainer Marcin, der Mitglied des Elite Cheerleading Staff ist, ist die Bewertung unverständlich. „Die Mädels waren um Längen besser als letztes Jahr!“ reagiert er einen Tag später. Auch der Groupstunt, der sonntags startete wurde nicht besser bewertet.
Und so unterscheidet sich dieser Bericht von denen aus den Vorjahren. Obwohl die Choreografie anspruchsvoller war und die Devils harte Arbeit geleistet haben, hat das Team weniger Punkte bekommen als zuvor. Dritte Trainerin Christin kommentiert: „Viele würden jetzt damit rechnen, dass die Devils deprimiert auf so ein Urteil reagieren und den Kopf in den Sand stecken. Natürlich war die Rückfahrt tränenreich und ruhiger als die Hinfahrt, aber trotzdem wurde ich überrascht. Viele der Mädchen sind jetzt noch motivierter für die Zukunft.“ Und das ist nicht nur so daher gesagt. Eine neue Stimmung hat sich in der Abteilung ausgebreitet. Neben der Motivation erlebt man einen Drang zu kämpfen und zu zeigen, was das Team drauf hat. „Die nächste Meisterschaft kommt bestimmt und dann werden wir es allen zeigen!“, kündigt Mariola an.
April 2011
Neue Uniformen auf dem Weg
Seit mindestens einem Jahr reden wir von neuen Uniformen. In diesem Jahr soll es endlich soweit sein: Die Devils werden neu eingekleidet. Doch der Weg zur neuen Uniform ist weit, genauer gesagt sind es 150 Kilometer. Limburg an der Lahn. Ein wirklich niedliches Örtchen mit einem französischen Flair. Das ist die Heimat eines netten britischen Mannes, der auserwählt wurde unsere Uniformen zu besorgen. Am letzten Donnerstag machten sich drei Frauen (Abteilungsleiterin Elke, Coach Mari und ich) auf nach Limburg. Dort angekommen luden wir noch den Händler in meinen kleinen Kia Picanto um dann zur Lagerhalle zu fahren. Als sich die Pforten der Halle öffneten sahen wir Uniformen, Pom Pons und Schleifchen in allen Ecken und Winkeln. Zugegeben: etwas chaotisch war es, aber der Brite schien sich auszukennen. Eineinhalb Stunden später hatten wir unsere Uniformen zusammengestellt und die Größen gewählt. Wir - irritiert davon, dass sich der Brite nichts aufgeschrieben hat – machten uns auf den Weg nach Hause. Jetzt heißt es nur noch warten und hoffen, dass die Uniformen – wie versprochen – rechtzeitig da sind. Wenn das der Fall ist wird sich das Warten gelohnt haben.
Mari wieder im Einsatz
Das Team hat sie vermisst. Wir alle haben das. Nach ihrer Pause nach der OP am Kreuzband steht Trainerin Mari endlich wieder in der Halle. Ein herzliches: „Willkommen zurück!“ Jetzt kann der finale Endspurt weiter gehen.
Februar 2011
Die heiße Phase beginnt...
Spätestens mit einem Treffen der Devil-Coaches wird die heiße Phase in der Meisterschaftsvorbereitung eingeleitet. Wie sieht unsere Choreo aus? Zu welcher Musik wollen wir die Show darbieten? Welche Stunts können wir verbessern? Kurz gesagt, wird bei so einem Treffen alles erörtert, was die Meisterschaft betrifft. In dieser Woche war es soweit mit dem Treffen und jetzt liegt es nur noch an der Umsetzung.
Meisterschaftsvorbereitungen beginnen...
Der Countdown läuft: Noch 35 reguläre Trainingseinheiten bleiben uns bis zu den Elite Championships. Es ist Januar und hinter uns liegt eine Pause, die ewig zu dauern schien. Jetzt sind wir back in Action und bereiten uns auf die traditionelle Meisterschaft im Juni vor. Unser Ziel? Leistungssteigerung. Während wir uns im nächsten Monat vor allem auf Kondition und Kraft konzentrieren wird es danach konkret auf die Choreographie stürzen, die in diesem Jahr die spektakulärste werden soll, die wir je aufgebaut haben.
Fortsetzung folgt …